Beim Konsortialtreffen des Forschungsprojekts CliCE-DiPP am 4. Dezember 2024 bei der Software GmbH in Darmstadt wurden beeindruckende Ergebnisse aus den Teilprojekten nach rund eineinhalb Jahren Projektlaufzeit präsentiert. Hier einige Kernaspekte des Treffens:
• Fortschritte beim digitalen Produktpass:
Der digitale Produktpass bietet eine Grundlage für mehr Transparenz in der Wertschöpfungskette. Die Teilnehmenden konnten erleben, wie KI-gestützte Produktionssteuerung auf Shopfloor-Ebene die zeitlichen und ressourcenbezogenen Verbräuche einzelner Produkte präzise analysiert. Durch den Einsatz von ARIS Process Mining wird es möglich, nicht nur die Herstellungsaufwände exakt zu erfassen und zu vergleichen, sondern auch zusätzliche Verbräuche aus Nachbearbeitungsprozessen auszuwerten. Besonders beeindruckend war es, das visuelle Interface des digitalen Produktpasses zu sehen.
• Legal Data Governance und Ökodesign-Verordnung:
Das Legal Data Governance Modell wurde speziell für die Anforderungen der neuen Ökodesign-Verordnung entwickelt. Dabei wurde aufgezeigt, wie rechtliche Rahmenbedingungen effektiv in Produktionsprozesse integriert werden können.
• FlowFactory und vernetzte Produktion:
Die FlowFactory verdeutlicht, wie der Übergang von Einzelarbeitsplätzen hin zu einer vollständig vernetzten Produktion gelingen kann. Die Funktionalität des schlanken Wertstroms wurde dabei in den ersten Produktionstagen erfolgreich getestet.
• Geschäftsmodelle:
Neben technischen Fortschritten wurden auch die vielversprechendsten Geschäftsmodell-Alternativen am Beispiel der Anwendungspartner vorgestellt.
Ein starkes Signal für Nachhaltigkeit und Innovation
Das Treffen hat gezeigt, wie eng Innovation und Nachhaltigkeit im Projekt CliCE-DiPP verknüpft sind. Die vorgestellten Fortschritte und die Zusammenarbeit der Partner im Konsortium verdeutlichen das Potenzial des digitalen CO₂-Produktpasses für die Industrie.















