Projektüberblick

Bild: Pro­tek­tor­w­erk Flo­renz Maisch GmbH & Co. KG

Förderung

Das Pro­jekt wird vom Bun­desmin­is­teri­um für Wirtschaft und Energie im Rah­men des „Green­Tech Inno­va­tion­swet­tbe­werb“ gefördert.

Laufzeit

CliCE-DiPP ist am 1. Juni 2023 ges­tartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Konsortium

Acht Part­ner aus Indus­trie und Forschung bilden das Kon­sor­tium unter der Leitung der Soft­ware GmbH

Herausforderungen

Treib­haus­gase sind hauptver­ant­wortlich für den fortschre­i­t­en­den Wan­del des Weltk­li­mas. In Deutsch­land wie auch in vie­len Län­dern weltweit beste­hen daher Vor­gaben zur Reduk­tion der CO2-Emis­sio­nen, beispiel­sweise über das Abkom­men von Paris. Eine der größten Quellen für CO2-Emis­sio­nen ist die Indus­trie. Um die Kli­maziele zu erre­ichen, muss die Indus­trie ihre Treib­haus­­gas-Emis­­sio­­nen daher drastisch reduzieren. Vor diesem Hin­ter­grund ist davon auszuge­hen, dass zukün­ftig nur noch Pro­duk­te mit einem geringem CO2-Fußab­druck („Prod­uct Car­bon Foot­print“, PCF) als wet­tbe­werb­s­fähig gel­ten. Beson­ders wichtig ist dabei, dass Treib­haus­gase­mis­sio­nen der gesamten Wertschöp­fungs­kette trans­par­ent gemacht wer­den – ein­schließlich sämtlich­er Aufwen­dun­gen, wie zum Beispiel für den Trans­port. Nur so ist es möglich, den gesamten Pro­duk­tleben­szyk­lus zu betra­cht­en und zu opti­mieren.

Ziele

CliCE-DiPP wird einen dig­i­tal­en CO2-Pro­duk­t­pass entwick­eln, der unternehmensübergreifend, am Beispiel der met­al­lver­ar­bei­t­en­den Indus­trie und Mess­geräte­branche, alle rel­e­van­ten Nach­haltigkeits- und Energiedat­en enthält. Der dig­i­tale Pro­duk­t­pass soll dabei nicht nur Auf­schluss über den jew­eili­gen pro­duk­t­spez­i­fis­chen CO2-Fußab­druck (engl. Prod­uct Car­bon Foot­print (PCF) geben, son­dern darüber hin­aus auch ermöglichen, den Pro­duk­tion­sprozess aus Energie- und Ressourcenver­brauch zu opti­mieren – und das über die gesamte Wertschöpfungskette hin­weg.

Lösungsansatz

Um die benötigte Trans­parenz der Energieverbräuche und CO2-Emis­sio­nen zu schaf­fen und Infor­ma­tio­nen über Ressourcenver­bräuche in der gesamten Wertschöp­fungs­kette zu sam­meln, wird ein dig­i­taler Pro­duk­t­pass entwick­elt. Er soll Unternehmen einen Anhalt­spunkt für eine generelle Prozes­sop­ti­mierung bieten. Der dafür erforder­liche Date­naus­tausch find­et zum Beispiel über OPC-UA-Schnittstellen statt (also über die Spez­i­fizierung „Uni­fied Archi­tec­ture“ des Stan­dards „Open Plat­form Com­mu­ni­ca­tions“). Die Dat­en wer­den dann in der Verwaltungsschale/Asset Admin­is­tra­tion Shell gespe­ichert, die einen stan­dar­d­isierten Rah­men für den Aus­tausch und die Bere­it­stel­lung von Infor­ma­tio­nen bietet.

Assis­ten­zsys­teme unter­stützen Mitar­beit­er bei der Steuerung der energieef­fizien­ten Gesamtanlageneffektivität. Für ein energie- und ressourcenef­fizientes Shop Floor Man­age­ment (SFM) wer­den Demon­stra­toren  in den Lern­fab­riken der wis­senschaftlichen Insti­tute zunächst pilotiert,  vali­diert und anschließend bei den Anwen­dung­sun­ternehmen in reale Anwen­dungsszenar­ien überführt.